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Sonntag, 5. Oktober 2014

Neubau Sportbad am Thurmfeld

In der nördlichen Innenstadt am Thurmfeld entsteht ein neues Sportbad. Nach Baureifmachung des Grundstücks durch die Sport- und Bäderbetriebe der Stadt Essen (SBE) begann die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV) im Mai mit der schlüsselfertigen Erstellung des Gebäudes.

Auf dem circa 12.300 Quadratmeter großen Grundstück am Thurmfeld (Reckhammerweg/Ecke Bottroper Straße) entsteht das Bad mit einer Nettogrundfläche von circa 3.990 Quadratmetern. Das wettkampfgerechte 25 Meter Schwimmbecken verfügt über acht Bahnen, eine Sprunganlage und einen Drittelhubboden. Darüber hinaus sorgt eine digitale Zeitabnahme für optimale Wettkampfbedingungen. Ein Lehrschwimmbecken mit den Maßen 16,66 x 10,00 Meter kann mit einem kompletten Hubboden multifunktional genutzt werden. Die vierstufige Tribünenanlage bietet 530 schwimmsportbegeisterten Zuschauern Platz, davon 240 Sitzplätze.

"Die Architektur des Gebäudes wird modern, unverwechselbar und dennoch funktional sein. So stellt zum Beislpiel die Cortenstahl Fassade zum einen eine technische Besonderheit dar und schafft zum anderen den regionalen Bezug zum Stahlstandort Essen," so Miklikowski. Offene Raumzonen erleichtern den Gästen die Orientierung. Eine großzügige Innenverglasung im Foyer lässt Blicke in die Schwimmhalle zu und macht Lust auf den Sprung ins Wasser. Neben dem Schwimmbereich gibt es multifunktionale Nebenräume, die zu Cateringzwecken bei Wettkämpfen und Veranstaltungen dienen oder während des normalen Schwimmbetriebs als Sport- und Kursräume genutzt werden können. Die energetische Versorgung erfolgt über eine moderne Gas-Brennwertheizung und Blockheizkraftwerk.

Das Investitionsvolumen für die schlüsselfertige Erstellung durch die EVV für SBE beträgt voraussichtlich rund 9,3 Millionen Euro. Die Rohbauarbeiten begannen im Mai. Man ist zuversichtlich, dass im Dezember 2015 das neue Sportbad eröffnet werden kann.

Pressemitteilung: Stadt Essen



Alle Bilder: EVV

Neubau Holiday Inn Hotel

Der Immobilienentwickler GBI AG hat ein neues,  Hotelprojekt für die Essener Innenstadt auf den Weg gebracht. In Sichtweite des Rathauses – an der Schützenbahn 11 bis 13 – errichtet das Unternehmen ein Holiday Inn Hotel. Bisher steht dort ein Bürogebäude des DGB, das abgerissen wird. 193 Zimmer, Tagungsräume, Lobby, Restaurant und Fitnessraum gehören zu dem Holiday Inn.

„In der Essener Innenstadt gibt es ein hohes Nachfrage-Potenzial für Übernachtungen in diesem Segment. Das haben Marktuntersuchungen ergeben“, betont Reiner Nittka, Vorstand der GBI AG. Dafür sorgten etwa die in der Nähe angesiedelten Firmen wie ThyssenKrupp, die gerade entstehende neue Zentrale der Bahn-Tochter Schenker AG sowie viele Firmen in dem erfolgreichen Arbeiten-und-Wohnen-Projekt `grüne Mitte Essen´. In Essen sind neun der 100 umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands angesiedelt. Ein Holiday Inn Hotel in Essen gibt es bereits in der Frohnhauser Straße sowie ein Holiday Inn Express in der Thea-Lexmann-Straße.

Insgesamt 26 Millionen Euro beträgt das Investitionsvolumen für das neue Holiday Inn. Betreiber wird die tristar Hotel & Management GmbH, unter deren Führung bereits zwei Hotels der Marken Holiday Inn (Berlin) und Holiday Inn Express (Neunkirchen) gemanagt werden. Zwei weitere Hotels in Offenbach und Friedrichshafen sind in Planung. Den Mietvertrag zwischen der GBI AG als Projektentwickler und der tristar Hotel & Management GmbH vermittelt hat Colliers International Hotel. Geschäftsführer Andreas Erben: „Neben der Vermietung sind wir auch für den Verkauf mandatiert.“

Zentraler Bestandteil des neuen Essener Holiday Inn ist das “Open Lobby-Konzept”, das die Holiday Inn-Marke in diesem Jahr erstmals erfolgreich umgesetzt hat, im “Holiday Inn Berlin – City East Side”, welches bereits von der tristar Hotel & Management GmbH betrieben wird. Deren Geschäftsführer Ulrich Enzinger erläutert: „Dabei gibt es im Erdgeschoss nicht mehr die klassische Aufteilung in Empfangshalle, Rezeption, Sitzgruppe, Multimedia- und Unterhaltungsangebote, Restaurant und Bartresen“. Alle Bereiche gehen fließend ineinander über. Enzinger: „Das verschafft einen Eindruck von Weite und Großzügigkeit.“


 Pressemitteilung: GBI AG


Bild: GBI AG

Bild: GBI AG